Zur Zeit habe ich einen Privatschüler aus der Oberstufe. Er spricht also wirklich schon sehr gut Deutsch, will sich aber
noch weiter verbessern und findet keinen passenden Kurs mehr. Das ist eine echte Herausforderung, da wir bei den Konversationsübungen auf grammatikalische Phänomene (und Probleme
) stoßen, bei denen auch ich mir unsicher bin. Und ein Lerner auf diesem Niveau lässt sich selbstverständlich nicht mehr mit dem Satz: “Das ist eben so.” abspeisen. Weiterlesen »
Erstellt am Mittwoch 10. Februar 2010
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Ganz wichtig: Belohnt Euch. Trinkt eine Flasche Sekt vorm Prüfungsamt. Und schaut nicht mehr in die Arbeit (weder in euer Exemplar für den Wohnzimmerschrank noch in die Datei). Vielleicht verspürt ihr so was wie Stolz, wenn ihr die Seiten so hübsch gebunden seht, das ist eure gutes Recht, aber Fehler findet man IMMER. Und das ist vollkommen in Ordnung und den Gutachtern auch bekannt, aber man ärgert sich ja doch. Und deswegen erst in zwei Monaten die Arbeit wieder zur Hand nehmen (wenn sie dann noch interessant ist …) und bis dahin das schöne Gefühl genießen, denn ändern könnt ihr jetzt eh nichts mehr!
Erstellt am Mittwoch 5. November 2008
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Der Copy-Shop ist wegen Krankheit geschlossen? Die Verkehrsbetriebe streiken? In den meisten Fällen gibt es die Möglichkeit die Arbeit mit der Post zu schicken. Dann heißt es jetzt Beine in die Hand nehmen (oder ein Taxi rufen) und ab zum nächsten Copy-Shop und dann zur Hauptpost (meist bis 23 Uhr geöffnet – vorher erkundigen!) und die Abgabe quittieren lassen, die muss dann nämlich beim Prüfungsamt nachgereicht werden.
Erstellt am Mittwoch 5. November 2008
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Die PDF-Datei auf CD-ROM brennen, auf den USB-Stick ziehen oder an die Mailadresse schicken. Und ab damit zum Copy-Shop. Macht genaue Angaben zum Papier, ob farbig gedruckt werden soll, ihr besonderes/farbiges Papier braucht, eine CD beigefügt werden muss usw.
Wer Geld sparen will, kann z. B. auch ein Exemplar mit farbigen Abbildungen für den Erstgutachter und eine Schwarz-Weiß-Variante für den zweiten machen. Wenn die Eltern demnächst Geburtstag haben, könnte man nun auch über ein schönes Exemplar als Geschenk nachdenken. Dann heißt es warten.
Wenn die Arbeit gedruckt ist, seht nur noch grob durch, ob alles drin ist, unterschreibt die Selbstständigkeitserklärung und ab damit zum Prüfungsamt.

Erstellt am Mittwoch 5. November 2008
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Wer noch Nerven und Zeit hat, kann die komplette Arbeit jetzt noch einmal ausdrucken und kontrollieren, ob die Verweise und Fußnoten stimmen, die Schriftgröße usw.
Jetzt alles sicher zusammenfügen, damit beim Druck nichts schief geht. D. h., lasst die Arbeit nicht in Word (.doc), dann sieht sie nämlich auf jedem Rechner anders aus. Fügt sie in eine PDF-Datei zusammen. Wie das geht? Vielleicht nicht die schnellste, dafür eine sichere Methode. Erst alle Dokumente (Titel, Text, Anhang, Selbstständigkeitserklärung) mit dem PDF-Creator in PDFs verwandeln. Dazu erst das Programm downloaden und dann die Dateien „drucken“ und PDF-Creator als Drucker einstellen.
Dann die einzelnen PDF-Dateien in eine zusammenfügen und zwar mit diesem Programm.
Erstellt am Mittwoch 5. November 2008
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Das Titelblatt erfordert noch mal Konzentration. Ein Beispiel: Name der Uni, Fakultät, des Instituts, Magisterarbeit zur Erlangung des akademischen Grads Magister Artium (bei Frauen Magistra Artium) im Hauptfach Germanistik/DaF, TITEL, vorgelegt von NAME, ev. Geburtsdatum, Erstgutachter/in: NAME, Zweitgutachter/in: NAME, vorgelegt am GENAUES DATUM
Am besten alles zentriert.
Verwendet ihr unübliche Abkürzungen? Dann braucht ihr noch ein Abkürzungsverzeichnis. Das kommt zwischen Bibliografie und Anhang.
Habt ihr alle im Text zitierten Quellen in der Bibliografie angegeben? Steht am Schluss jeder bibliografischen Angabe der Punkt? Sind die Angaben einheitlich?
Verfasst eine Selbstständigkeitserklärung. Ein Beispiel gibt’s hier.

Eine Danksagung in Magisterarbeiten ist ein schwieriges Kapitel: Viele halten es für übertrieben, andere finden, es ist eine gute Möglichkeit sich bei den Dozenten/Eltern zu bedanken. Das muss jeder selbst wissen. Wenn ihr eine beifügen wollt, dann lasst Formulierungen wie „Ich danke meinen Freunden, die mich abends so oft bei einer Falsche Bier von der Magisterarbeit abgelenkt haben“ weg! Denkbar ist auch, eine „Eltern-Variante“ zu machen, also die Danksagung nur bei einem Exemplar einzufügen (siehe auch Tipp 8).
Erstellt am Mittwoch 5. November 2008
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Jetzt noch die Seitenzahlen einfügen. Achtung, erst ab dem Inhaltsverzeichnis nummerieren und dann mit 3 beginnen, den Anhang am besten mit römischen Ziffern. Verweist ihr innerhalb der Arbeit auf ein anderes Kapitel? Dann ergänzt jetzt erst die Seitenzahlen.
Bei Kapitelüberschriften, Grafiken, Tabellen usw. darauf achten, dass sie nicht noch unten auf einer Seite anfangen (sog. Schusterjungen bzw. Hurensöhne).
Passt die Fußnoten an, d. h., schreibt nicht dreimal untereinander “Müller (1994)” sondern nutzt ebd. (ebenda) für die gleiche Quelle.
Kontrolliert, dass die Überschriften im Inhaltsverzeichnis mit denen im Text übereinstimmen und ergänzt die Seitenzahlen.
Erstellt am Mittwoch 5. November 2008
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NACHDEM alle Änderungen eingearbeitet sind, geht’s an die letzte Formatierung. Denkt an die Vorgaben Eurer Uni. Wenn es keine gibt, nenn ich euch hier meine Werte, die als Richtlinie dienen können:
Zeilenabstand: 1,5 zeilig
Rand links: 3,5 (bis ca. 200 Seiten auch bei Hardcover-Bindung völlig ausreichend); rechts: 2,0; oben: 2,5; unten: 2 cm – bei beidseitigem Druck auf Innen- und Außenrand achten.
Erstellt am Mittwoch 5. November 2008
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Spätestens jetzt sollte die Arbeit zu einem Korrekturleser (Freund, Freundin, Eltern, Kommilitone, Profi …), denn für die Einarbeitung der Änderungen müsst ihr mindestens noch einen Tag einplanen.
Druckt die Arbeit aus und lest sie selbst. Wichtig: Druckt sie aus! Denn auf Papier sieht man Fehler einfach besser, zumal wenn man den Text schon Monate am Bildschirm vor Augen hat. (Außerdem hat mich der Stapel bedruckter Blätter ungemein beruhigt. Auf so vielen Seiten muss doch auch was Gutes stehen.)
Erstellt am Mittwoch 5. November 2008
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Irgendwie gebunden müsst ihr die Arbeit sicher abgeben. Fragt bei eurem Betreuer oder dem Prüfungsamt nach, ob eine Klebebindung reicht oder es eine repräsentative Hardcover-Bindung sein soll.

Informiert Euch bei verschiedenen Copy-Shops (am besten auf dem Campus, die kennen sich mit so was aus und ihr müsst nach dem Binden nicht mehr durch die halbe Stadt fahren – was da alles passieren könnte, Stau usw.). Neben dem Preis (für Druck und Bindung sollte man schon 50 € einplanen) ist natürlich die Dauer für Druck und Bindung das Wichtigste. Bei Hardcover in der Regel einen Tag, oft gibt es einen Express-Service, mit dem die Arbeit in zwei Stunden fertig ist. Das ist vor allem wichtig, wenn euer Abgabetermin am Montag ist …
Erstellt am Mittwoch 5. November 2008
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