Ich war ein paar Tage kranke und während ich so im Bett lag, hatte ich ausreichend Zeit über meine berufliche Zukunft nachzudenken. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob diese Gedanken den Genesungsprozess beschleunigt haben…
Über die Wege, die einem als DaF-Absolventoffen (drücken wir es lieber nicht ganz so euphemistisch aus) zur Verfügung stehen, werde ich in einem nächsten Artikel berichten. Heute soll es erst einmal um das Los als Honorarkraft in Deutschland gehen.
Wie viel verdient der Durchschnitts-DaF-Honorarlehrer?
Wie hoch sind die Lebenshaltungskosten?
Und wie viele Stunden müsste er dann pro Woche arbeiten? Weiterlesen »
Dieser sog. Informationsdienst erscheint einmal wöchentlich, immer mittwochs, und enthält neben diversen Artikel zum Arbeitsmarkt für Geisteswissenschaftler die Auswertung der Stellenanzeigen der letzten Woche. Berücksichtigt werden dabei regionale und bundesweite Tages- und Wochenzeitungen, also von der Aachener über die Ostsee und die Sächsische Zeitung bis zur Zeit und FAZ. Hinzu kommen ausgewählte Fachzeitschriften und vereinzelte Onlinestellenangebote. Weiterlesen »
Vielleicht eine Alternative für unzufriedene DaF-Lehrer: the best job in the world!
Für 150.000 Doller (immerhin 78.000 €) ein halbes Jahr lang in einer Strandvilla wohnen, sonnen, faulenzen, surfen, schnorcheln, flirten, Essen gehen, entspannen und das alles bei warmen Temperaturen, Sonne satt, blauem Meer und weißem Strand.
Ein Traum?
Ganz und gar nicht. Die Stelle nennt sich Island Caretaker und startet am 1. Juli am Great Barrier Reefvon Queensland/Australien.
Ausgeschrieben wurde sie vom Tourismusamt, um langfristig mehr Urlauber zum Great Barrier Reef zu locken. Einzige Arbeitsaufgabe des Island Caretakers: regelmäßiges Bloggen über die Erfahrungen eines (bezahlten) Langzeiturlaubers.
Also ich kann das!
Bewerbungen sind bis zum 22.Februar einzureichen. Nähere Infos gibt es hier.
Ach so, die Flugkosten werden selbstverständlich auch übernommen!
Quarterlife Crisiswird es neudeutsch genannt, das Loch, in das viele Studenten nach ihrem Abschluss erst einmal fallen. Ich wage zu behaupten, dass es für DaFis besonders schlimm ist, wenn sie das erste Mal einen ernsten Blick auf den Arbeitsmarkt werfen, der ihnen eine Existenzsicherung bieten soll.
Im Studium ist alles noch gut. Praktika für (lehrende) DaF-Studenten gibt es zuhauf, manche sogar gut bezahlt.
Nur dumm, dass man sich als Absolvent auf genau die gleichen Stellen (mit genau der gleichen Bezahlung) bewirbt. Aber leider sind die Lebenshaltungskosten mit der Exmatrikulation auch enorm gestiegen. Und die Ansprüche gleich mit, schließlich will man sich nun endlich auch ein Auto leisten und den nächsten Ostseeurlaub in einem Hotel einer Pension verbringen statt im Zelt. Wer also wird den Job kriegen? Der Student, der sich über ein Stundenhonorar von 15 € pro UE freut und die er in der Regel zu 100% behalten kann oder der Absolvent, der von diesem Geld nun auch Krankenversicherung, Rentenversicherung, Steuern usw. usf. bezahlen muss? Weiterlesen »