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	<title>DaF-Blog</title>
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	<description>Rund um die DaF-Welt - von Studium bis Unterrichtspraxis</description>
	<lastBuildDate>Wed, 26 May 2010 08:32:22 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Deutsch lernen? Warum? Wozu?</title>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 08:31:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anekdoten]]></category>
		<category><![CDATA[DaF-Unterricht (für Lehrende)]]></category>
		<category><![CDATA[Rest der Welt]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Können Sie zehn gute Gründe nennen, Deutsch zu lernen?&#8221;, wurde ich  unlängst in einem Interview gefragt. &#8220;Gleich zehn?&#8221;, fragte ich  erschrocken, &#8220;müssen es so viele sein? Ich wäre ja schon froh, wenn mir  nur drei einfielen!&#8221;
So fängt Bastian Sicks Zwiebelfisch-Artikel zum Thema Deutsch lernen an. Tja, Deutsch als Fremdsprache zu lernen, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;Können Sie zehn gute Gründe nennen, Deutsch zu lernen?&#8221;, wurde ich  unlängst in einem Interview gefragt. &#8220;Gleich zehn?&#8221;, fragte ich  erschrocken, &#8220;müssen es so viele sein? Ich wäre ja schon froh, wenn mir  nur drei einfielen!&#8221;</p></blockquote>
<p>So fängt Bastian Sicks <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,688827,00.html" target="_blank">Zwiebelfisch-Artikel</a> zum Thema Deutsch lernen an. Tja, Deutsch als Fremdsprache zu lernen, das mag manch einem wirklich abwegig erscheinen. Deutsch klingt nicht so schön wie Französisch oder Italienisch, es ist nicht so praktisch wie Spanisch oder Englisch und es ist auch nicht so exotisch wie Polnisch oder Schwedisch. <span id="more-331"></span><br />
DaF ist irgendwie dazwischen, irgendwie alles und nix und damit langweilig. Außerdem kommt hinzu, dass Deutsch den Ruf hat, schwierig zu sein. Diese Grammatik, die ganzen Fälle, die unlogische Geschlechterzuweisung und vor allem die unzähligen Ausnahmen&#8230;!</p>
<p>Gut, Deutsch ist Sprache der Dichter und Denker und auch der klassischen Musik, aber der Wunsch Goethe im Original zu lesen als Grund Deutsch zu lernen&#8230;?</p>
<p>Bastian Sick findet in der Kolume 10 (nicht ganz ernst gemeinte) Gründe. Ich hab in meinen Kursen eine kleine Erhebung gemacht und war danach etwas frustriert ob der genannten Gründe:</p>
<ul>
<li>Weil ich hier einen Studienplatz habe.</li>
<li>Weil ich hier einen Arbeitsplatz habe.</li>
<li>Weil mein Freund hier wohnt.</li>
</ul>
<p>Hm&#8230; Keiner lernt Deutsch wegen der deutschen Sprache an sich? Weil Deutschland so ein schönes Land ist? Weil die Deutschen so nett sind?Weil es für die schöne Sitte des Kaffeeklatschs nicht mal im Englischen ein anderes Wort gibt? (Ja, es gibt das Wort<em> kaffeeklatsching</em>!) Weil Wörter wie <em>Plaudertasche, Purzelbaum, Sternschnuppe</em> eben nicht nur praktisch, sondern auch wunderschön sind?</p>
<p>Die<a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,689808,00.html"> Antworten</a> auf die Zwibelfisch-Kolummne haben mich teilweise wieder etwas aufgebaut. Hier mein Favorit:</p>
<blockquote><p>Deutsch ist eine poetische Sprache. Ich kenne keine Sprache, die aus  der Verbindungen verschiedener Wörter (Komposita) Wörter mit neuen  Bedeutungen zaubert.</p>
<p>Zum Beispiel &#8220;Sehnsucht&#8221; &#8211; die Sucht des Sehnens. Oder &#8220;Querdenker&#8221;,  auch eine herrliche Zusammensetzung!</p>
<p>Für manche Leute sind die vielen Begriffe im Deutschen ein Zeichen  von Pedanterie, für mich ist es ein Zeichen dafür, die Welt in all ihren  Feinheiten erlebbar zu machen.</p>
<p><em>Jasmin Grakoui</em></p></blockquote>
<p>Euch fallen noch mehr gute Gründe um Deutsch zu lernen ein? Dann nur her damit!</p>
<p><em><br />
</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>schleifen vs. schleifen</title>
		<link>http://www.daf-blog.de/?p=327</link>
		<comments>http://www.daf-blog.de/?p=327#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 13:52:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grammatik]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Fernsehen bin ich neulich darüber gestolpert, dass jemand sagte, er habe jemanden durch die Gegend geschliffen. Ich hoffe, er hat sich versprochen, denn sonst hat das dem anderen bestimmt wehgetan. Ich nehme an, er hat jemanden durch die Gegend geschleift.
Denn schleifen hat zwei Bedeutungen und wird je nach Bedeutung unterschiedlich konjugiert:
schleifen &#8211; schliff &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Fernsehen bin ich neulich darüber gestolpert, dass jemand sagte, er habe jemanden durch die Gegend <em>geschliffen</em>. Ich <strong>hoffe</strong>, er hat sich versprochen, denn sonst hat das dem anderen bestimmt wehgetan. Ich nehme an, er hat jemanden durch die Gegend <em>geschleift</em>.</p>
<p>Denn <em>schleifen </em>hat zwei Bedeutungen und wird je nach Bedeutung unterschiedlich konjugiert:</p>
<p><strong>schleifen &#8211; schliff &#8211; geschliffen</strong>: schärfen bzw. auch die Form mit einer Maschine o.ä. verändern</p>
<p><strong>schleifen &#8211; schleifte &#8211; geschleift:</strong> etwas/jemanden z.B. über den Boden ziehen<span id="more-327"></span></p>
<p>Der Grund dafür liegt im Ursprung der Wörter. Denn im Mittelhochdeutschen wurden die beiden Bedeutungen noch nicht durch homophone Wörter realisiert.<br />
<em>Schleifen </em>im Sinne von <em>schärfen </em>bedeutete ursprünglich gleiten oder glitschen &#8211; mhd. <em>slifen</em>.<br />
<em>Schleifen </em>mit der Bedeutung von <em>ziehen </em>bdeuetete schleppen &#8211; <em>sleipfen</em>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>&#8220;Darf ich dir Schuhe vorschlagen?&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 13:08:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anekdoten]]></category>
		<category><![CDATA[Grammatik]]></category>
		<category><![CDATA[Muttersprache]]></category>
		<category><![CDATA[Wortbedeutung]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Privatschülerin hat mir Schuhe vorgeschlagen, damit ich keine kalten Füße bekomme. Später im Gespräch meinte sie, die Volkshochschulen würden viele Sprachkurse vorschlagen. Bei der Erklärung, warum es &#8220;anbieten&#8221; heißen muss, bin ich ganz schön ins Schwimmen geraten, deswegen hier die offiziellen Erklärungen aus dem &#8220;Deutschen Universalwörterbuch&#8221; von 2001 (die relevanten Definitionen sind fett gedruckt):
vorschlagen:
a) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Privatschülerin hat mir Schuhe <strong>vorgeschlagen</strong>, damit ich keine kalten Füße bekomme. Später im Gespräch meinte sie, die Volkshochschulen würden viele Sprachkurse <strong>vorschlagen</strong>. Bei der Erklärung, warum es &#8220;anbieten&#8221; heißen muss, bin ich ganz schön ins Schwimmen geraten, deswegen hier die offiziellen Erklärungen aus dem &#8220;Deutschen Universalwörterbuch&#8221; von 2001 (die relevanten Definitionen sind fett gedruckt):<span id="more-323"></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">vorschlagen</span>:<br />
a) <strong>jmdm. einen Plan empfehlen od. einen Gedanken zu einer bestimmten Handlung an ihn herantragen</strong><br />
b) jmdn. für etw. als infrage kommend benennen, empfehlen</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">anbieten</span>:<br />
1. a) jmdm. etw. zur Verfügung stellen u. seine Bereitschaft dazu erkennen lassen, zeigen<br />
b) sich für einen bestimmten Zweck bereithalten, zur Verfügung stellen<br />
c) <strong>zum Essen, Trinken o.Ä. reichen</strong><br />
d) zur Wahl stellen, bereithalten<br />
2. a) <strong>vorschlagen; anregen</strong><br />
b) einen Handel voschlagen, ein Angebot machen, offerieren<br />
c) (ein Amt) antragen<br />
3. a) in Betracht kommen, nahe liegen<br />
b) geeignet sein zu etw.</p>
<p>Ok, das ist alles verständlich, aber so wirklich deutlich wird der Unterschied nicht. Man kann jemandem einen Spaziergang <strong>vorschlagen</strong>, ja, man kann sogar einen Kurs <strong>vorschlagen</strong>. Aber die VHS <strong>bietet </strong>Kurse <strong>an</strong>. Und ein Glas Wasser und eben Schuhe werden auch <strong>angeboten</strong>. Hm&#8230;</p>
<p>Also wieder nur &#8220;Das ist eben so.&#8221; als Antwort? Das muss doch noch anders gehen!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Dresden, 13. Februar</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 08:39:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[
Dresden war eine wunderbare Stadt, voller Kunst und Geschichte und trotzdem kein von sechshundertfünfzigtausend Dresdnern zufällig bewohntes Museum. Die Vergangenheit und die Gegenwart lebten miteinander im Einklang. Eigentlich müßte es heißen: im Zweiklang. Und mit der Landschaft zusammen, mit der Elbe, den Brücken, den Hügelhängen, den Wäldern und mit den Gebirgen am Horizont, ergab sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-312"></span></p>
<blockquote><p>Dresden war eine wunderbare Stadt, voller Kunst und Geschichte und trotzdem kein von sechshundertfünfzigtausend Dresdnern zufällig bewohntes Museum. Die Vergangenheit und die Gegenwart lebten miteinander im Einklang. Eigentlich müßte es heißen: im Zweiklang. Und mit der Landschaft zusammen, mit der Elbe, den Brücken, den Hügelhängen, den Wäldern und mit den Gebirgen am Horizont, ergab sich sogar ein Dreiklang. Geschichte, Kunst und Natur schwebten über Stadt und Tal, vom Meißner Dom bis zum Großsedlitzer Schloßpark, wie ein von seiner eignen Harmonie bezauberter Akkord.</p>
<p>Ja, Dresden war eine wunderbare Stadt. Ihr könnt es mir glauben. Und ihr müßt es mir glauben! Keiner von euch, und wenn sein Vater noch so reich wäre, kann mit der Eisenbahn hinfahren, um nachzusehen, ob ich recht habe. Denn die Stadt Dresden gibt es nicht mehr. Sie ist, bis auf einige Reste, vom Erdboden verschwunden. Der Zweite Weltkrieg hat sie, in einer einzigen Nacht und mit einer einzigen Handbewegung, weggewischt. Jahrhunderte hatten ihre unvergleichliche Schönheit geschaffen. Ein paar Stunden genügten, um sie vom Erdboden fortzuhexen. Das geschah am 13. Februar 1945. Achthundert Flugzeuge warfen Spreng- und Brandbomben. Und was übrigblieb, war eine Wüste. Mit ein paar riesigen Trümmern, die aussahen wie gekenterte Ozeandampfer.</p>
<p>Ich habe, zwei Jahre später, mitten in dieser endlosen Wüste gestanden und wußte nicht, wo ich war. Zwischen zerbrochenen, verstaubten Ziegelsteinen lag ein Straßenschild. &#8216;Prager Straße&#8217; entzifferte ich mühsam. Ich stand auf der Prager Straße? Auf der weltberühmten Prager Straße? Auf der prächtigsten Straße meiner Kindheit? Auf der Straße mit den schönsten Schaufenstern? Auf der herrlichsten Straße der Weihnachtszeit? Ich stand in einer kilometerlangen, kilometerbreiten Leere. In einer Ziegelsteppe. Im Garnichts.</p>
<p>Noch heute streiten sich die Regierungen der Großmächte, wer Dresden ermordet hat. Noch heute streitet man sich, ob unter dem Garnichts fünfzigtausend, hunderttausend oder zweihunderttausend Tote liegen. Und niemand will es gewesen sein. Jeder sagt, die anderen seien dran schuld. Ach, was soll der Streit? Damit macht ihr Dresden nicht wieder lebendig! Nicht die Schönheit und nicht die Toten! Bestraft künftig die Regierungen, und nicht die Völker! Und bestraft sie nicht erst hinterher, sondern sofort! Das klingt einfacher, als es ist? Nein. Das ist einfacher als es klingt.</p>
<p>(Erich Kästner, Als ich ein kleiner Junge war)</p></blockquote>
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		<title>Relativsätze</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 12:49:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grammatik]]></category>

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		<description><![CDATA[Kleine Übersicht zu Relativsätzen im Deutschen:

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kleine Übersicht zu Relativsätzen im Deutschen:</p>
<p><a href="http://www.daf-blog.de/wp-content/uploads/2010/02/RELATIVSÄTZE.pdf"><img class="aligncenter size-medium wp-image-308" title="Relativsätze" src="http://www.daf-blog.de/wp-content/uploads/2010/02/Relativsätze-300x246.jpg" alt="" width="300" height="246" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Grammatikdefizite der muttersprachlichen Lehrer</title>
		<link>http://www.daf-blog.de/?p=295</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 10:09:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
				<category><![CDATA[DaF-Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Grammatik]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Muttersprache]]></category>
		<category><![CDATA[Oberstufe]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Zeit habe ich einen Privatschüler aus der Oberstufe. Er spricht also wirklich schon sehr gut Deutsch, will sich aber noch weiter verbessern und findet keinen passenden Kurs mehr. Das ist eine echte Herausforderung, da wir bei den Konversationsübungen auf grammatikalische Phänomene (und Probleme   ) stoßen, bei denen auch ich mir unsicher bin. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Zeit habe ich einen Privatschüler aus der <strong>Oberstufe</strong>. Er spricht also wirklich schon sehr gut Deutsch, will sich aber<a rel="lightbox" href="http://www.daf-blog.de/wp-content/uploads/2010/02/3679800417_de16b86ab8.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-297" title="Deutsche Grammatik von Jens-Olaf auf flickr.com" src="http://www.daf-blog.de/wp-content/uploads/2010/02/3679800417_de16b86ab8-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a> noch weiter verbessern und findet keinen passenden Kurs mehr. Das ist eine echte Herausforderung, da wir bei den Konversationsübungen auf <strong>grammatikalische Phänomene</strong> (und Probleme <img src='http://www.daf-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ) stoßen, bei denen auch ich mir unsicher bin. Und ein Lerner auf diesem Niveau lässt sich selbstverständlich nicht mehr mit dem Satz: <em>&#8220;Das ist eben so.&#8221;</em> abspeisen.<span id="more-295"></span></p>
<p>Das ist vielleicht auch ein Manko der <strong>DaF-Ausbildung</strong>. Die Verbesserung und Vertiefung der eigenen <strong>Grammatik-Kenntnisse</strong> kommt meiner Meinung nach zu kurz. Also bleibt nur das Selbststudium (Aber wer macht das schon gerne?). Für den Anfänger-Kurs reichen die eigenen Regelkenntnisse ja eh aus und vieles lernt man ja quasi mit seinen Kursteilnehmern zusammen (Man sollte es sich nur nicht so anmerken lassen&#8230;).<br />
Aber als es am Beispiel von <em>drohen </em>und <em>bedrohen </em>um allgemeingültige Regeln zur Veränderung von Verben durch Hinzufügen eines Präfixes ging, war ich auch überfragt. Also lautet meine Hausaufgabe: Recherchiereren! Aber ich weiß momentan noch gar nicht, wie&#8230; <img src='http://www.daf-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_confused.gif' alt=':?' class='wp-smiley' />  Aber <em>google </em>wird sicher erstmal weiterhelfen.</p>
<p>Wie schätzt Ihr Eure eigenen Grammatik-Kenntnisse ein? Bildet Ihr Euch in dem Bereich weiter? Ist Helbig/Buschas &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Deutsche-Grammatik-Ein-Handbuch-Ausl%C3%A4nderunterricht/dp/3468494939" target="_blank">Deutsche Grammatik</a>&#8221; Eure Bettlektüre?</p>
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		</item>
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		<title>Abstimmung: Groß- und Kleinschreibung im Internet</title>
		<link>http://www.daf-blog.de/?p=281</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 16:14:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
				<category><![CDATA[eLearning]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtschreibung]]></category>
		<category><![CDATA[vereinfachte Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ist es legitim als DaF-Lehrer im Internet nur klein zu schreiben?(survey software)

Die Groß- und Kleinschreibung im Deutschen ist für die meisten Lerner ja anfangs sehr ungewohnt und unlogisch. Aber es nützt nichts, das ist nun mal so.
Es ist aber auch so, dass der Trend dahin geht, im Internet sämtliche Regeln der Groß- und Kleinschreibung zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><script src="http://static.polldaddy.com/p/2602700.js" type="text/javascript"></script><noscript><br />
<a href="http://answers.polldaddy.com/poll/2602700/">Ist es legitim als DaF-Lehrer im Internet nur klein zu schreiben?</a><span style="font-size:9px;">(<a href="http://www.polldaddy.com">survey software</a>)</span><br />
</noscript></p>
<p><span id="more-281"></span>Die <strong>Groß- und Kleinschreibung</strong> im Deutschen ist für die meisten Lerner ja anfangs sehr ungewohnt und unlogisch. Aber es nützt nichts, das ist nun mal so.</p>
<p>Es ist aber auch so, dass der Trend dahin geht, im <strong>Internet</strong> sämtliche Regeln der Groß- und Kleinschreibung zu ignorieren und alles klein zu schreiben. Und es geht. Es ist lesbar und verständlich. Braucht man die Großschreibung vielleicht gar nicht mehr?</p>
<p>Ich bekomme selbst regelmäßig Gewissensbisse, weil ich als <strong>DaF-Lehrerin</strong> (!) bei privaten Mails, Chats und nun aber auch beim sprachkraut-twitter-account nur klein schreibe. Einfach weil es schneller geht. Ist das ok? Darf man/darf ein DaF-Lehrer das? Wie haltet ihr es mit der Groß- und Kleinschreibung im Internet?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Bedeutungen eines Wortes</title>
		<link>http://www.daf-blog.de/?p=266</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 14:31:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaft und Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[interkulturell]]></category>
		<category><![CDATA[Semantisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Wortbedeutung]]></category>
		<category><![CDATA[Wortschatzarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Homepage eines Kommentators hat mich mal wieder an die Wichtigkeit einer guten Semantisierung im DaF-Unterricht erinnert. Auf seiner Seite sammelt er ganz persönliche Wortbedeutungen. So schreibt eine Nutzerin über das Wort Baby:
Für mich bedeutet ein Baby die größte Herausforderung die man als Mann oder Frau machen kann. Einen Baby ein neues Leben zu schenken, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Homepage eines Kommentators hat mich mal wieder an die Wichtigkeit einer guten <strong>Semantisierung</strong> im DaF-Unterricht erinnert. Auf seiner <a href="http://www.wort-suche.com/">Seite</a> sammelt er ganz persönliche <strong>Wortbedeutungen</strong>. So schreibt eine Nutzerin über das Wort <a href="http://www.wort-suche.com/index.php?query=Baby&amp;action=search"><em>Baby</em></a>:</p>
<blockquote><p>Für mich bedeutet ein Baby die größte Herausforderung die man als Mann oder Frau machen kann. Einen Baby ein neues Leben zu schenken, mit Liebe aufzuziehen ist sicherlich der größte Reiseprozeß im Leb</p></blockquote>
<p>Leider ist die Sammlung der persönlichen Wortbedeutungen noch nicht sehr groß. Spannend sind aber auch die Sammlung der ersten und (vermutlich) letzten Wörter im Leben und die Geschichten, die Nutzer zu einem Wort schreiben. Daraus lässt sich doch was für den Unterricht machen! Aber zurück zur <strong>Wortbedeutung</strong> und einem <strong>halbwissenschaftlichen Artikel</strong>.</p>
<p>Neben der grafischen und akustischen Gestalt, der <strong>Ausdrucksseite</strong>, besitzen Wörter ja auch eine <strong>Inhaltsseite</strong>, die Bedeutung. Sprachen lernen wäre einfach, wenn die Wortbedeutungen verschiedener Sprachen gleich und lediglich in einer anderen äußeren Gestalt realisiert wären. Dem ist leider nicht so, denn man kann <strong>verschiedene Bedeutungsarten</strong> unterscheiden: <span id="more-266"></span></p>
<ul>
<li>die <strong>denotative</strong>, die sich auf ein Denotat bezieht, also einen Gegenstand der Wirklichkeit, der konkrete (figurale, temporäre, biologische &#8230;) Merkmale aufweist und damit relativ kulturneutral ist (z.B. Tisch = Platte mit vier Beinen) = Hauptbedeutung</li>
</ul>
<ul>
<li>die <strong>konnotative</strong>, die die emotionale und stilistische Vorstellung eines Begriffes miteinschließt, diese kann kulturabhängig sein, aber auch vollkommen individuell = Nebenbedeutung</li>
</ul>
<ul>
<li>die <strong>kulturspezifische </strong>Bedeutung</li>
</ul>
<p>Eine erfolgreiche <strong>Kommunikation </strong>ist nur dann möglich, wenn sich die Wortbedeutungen der Kommmunikationsteilnehmer ähneln. Innerhalb einer Sprachgemeinschaft gibt es eine Art konventionalisierte begriffliche Kenntnis, also eine innerhalb dieser Gemeinschaft gültige Vorstellung von einem Begriff, auch kulturspezifischer <strong>Prototyp </strong>genannt.<br />
<span style="text-decoration: underline;">Bsp.:</span> Der Prototyp eines Vogels ist in den USA ein <em>Spatz</em>, in Nigeria sicher nicht.</p>
<p>Diese <strong>kulturspezifische Bedeutung</strong> muss ein Fremdsprachenlerner beim Wortschatzlernen miterwerben. Juliane House bezeichnete das Wortschatzlernen einmal passend als</p>
<blockquote><p>Tor zur Kultur.</p></blockquote>
<p>Warum ist das so wichtig?<br />
Weil <strong>Missverständnisse </strong>vorprogrammiert sind, wenn von unterschiedlichen Bedeutungen ausgegangen wird, und auch weil solche Missverständnisse zur Herausbildung von <strong>Vorurteilen </strong> beitragen können.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Bsp.: </span>Der Satz &#8220;<em>Komm doch mal vorbei.</em>&#8221; wird in Deutschland gelegentlich als Verabschiedungsfloskel gebraucht, ohne dass wirklich gemeint wird, der Angesprochene solle einfach mal vorbei kommen. Wir Deutschen gehen in der Regel davon aus, dass sich ein Besuch vorher anmeldet. Wenn ich mich von einem Schüler mit dem Satz &#8220;<em>Kommen Sie doch mal vorbei.</em>&#8221; verabschiede, meine ich das zwar ernst, würde aber ganz schön dumm aus der Wäsche gucken, wenn er am nächsten Tag einfach so vor meiner Tür steht.</p>
<p>Wie aber soll ich es schaffen, im <strong>DaF-Unterricht</strong> all die konnotativen und kulturspezifischen Wortbedeutungen zu vermitteln?<br />
Antworten drauf gibt die <strong>Interkulturelle Wortschatzarbeit</strong> und ich in einem der nächsten Artikel.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Österreichisch für Anfänger</title>
		<link>http://www.daf-blog.de/?p=252</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 10:35:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
				<category><![CDATA[DACH]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdsprache]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Österreich-Urlaub ist in Planung und wenn ich mir den Reiseführer so durchlese, bekomme ich auch in Zeiten der EU das Gefühl in tiefes Ausland mit fremder Sprache zu fahren.
Deswegen hier ein nicht ganz ernstgemeinter Test &#8220;Wie gut können Sie Österreichisch?&#8221;
Übersetzen Sie folgende Wörter in in Deutschland gesprochenes Deutsch:
Schlagobers
Großer Brauner
Billet
Topfen
Marillen
Rauchfangkehrer
Erdäpfel
Fritatten
Baisl
Karfiol
Kren
Tram
Mist
Jause
Rufzeichen
Paradeiser
Trottoir
Ribisel
Minestra
Schwammerln
Trafik
Fußgeher
Matura
Die Lösung gibt&#8217;s hier. Aber vorher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Österreich-Urlaub ist in Planung und wenn ich mir den Reiseführer so durchlese, bekomme ich auch in Zeiten der EU das Gefühl in tiefes Ausland mit <strong>fremder Sprache</strong> zu fahren.</p>
<p>Deswegen hier ein nicht ganz ernstgemeinter Test <strong>&#8220;Wie gut können Sie Österreichisch?&#8221;</strong><span id="more-252"></span><br />
Übersetzen Sie folgende Wörter in in Deutschland gesprochenes Deutsch:</p>
<p><strong>Schlagobers<br />
Großer Brauner<br />
Billet<br />
Topfen<br />
Marillen<br />
Rauchfangkehrer<br />
Erdäpfel<br />
Fritatten<br />
Baisl<br />
Karfiol<br />
Kren<br />
Tram<br />
Mist<br />
Jause<br />
Rufzeichen<br />
Paradeiser<br />
Trottoir<br />
Ribisel<br />
Minestra<br />
Schwammerln<br />
Trafik<br />
Fußgeher<br />
Matura</strong></p>
<p><em>Die <a rel="lightbox" href="../wp-content/uploads/2010/01/L%C3%B6sung-%C3%96sterreichisch.jpg">Lösung</a> gibt&#8217;s hier. Aber vorher erstmal schön die eigenen Vermutungen posten. Und nicht schummeln! <img src='http://www.daf-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </em></p>
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		<title>DaF-Blog goes twitter</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 17:12:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; um es mal in gutem alten Deutsch auszudrücken  
Ab heute wird also gezwitschert. Gucken kann man an der Seite oder auf: http://twitter.com/sprachkraut
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; um es mal in gutem alten Deutsch auszudrücken <img src='http://www.daf-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ab heute wird also gezwitschert. Gucken kann man an der Seite oder auf: <a href="http://twitter.com/sprachkraut" target="_blank">http://twitter.com/sprachkraut</a></p>
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