Wieso werden Kopiervorlagen (wie die von Berliner Platz) eigentlich immer so absolut platzunsparend gestaltet??? Man schneidet sich ja eine Blase – ganz abgesehen von der Papierverschwendung (mein Opa würde mir was erzählen, wenn er die ganzen Schnipsel sähe)!
Erstellt am Dienstag 9. Dezember 2008
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Zur Zeit arbeite ich mit dem Lehrwerk „Berliner Platz“ (Langenscheidt) in einem halb-intensiven Anfängerkurs, d. h. drei mal drei UE pro Woche. Während ich zunächst ganz schön schnell durch die Lektionen gejagt bin, habe ich nun gemerkt, dass ich etwas Tempo aus dem Unterricht nehmen und mehr Zeit zum Festigen und Üben verwenden muss.
Dafür reichen mir allerdings weder die vom Lehrwerk angebotenen Übungen (also fleißig Zusatzmaterial zusammenstellen…) noch die Wiederholungseinheiten (sog. „Raststätten“).
Deswegen habe ich einen Test zusammengestellt, der nach der 6. Lektion durchgeführt werden kann. Dabei werden eigene Übungen mit Übungen aus dem Lehrwerk bzw. anderen Übungsgrammatiken kombiniert. Als Anregung oder Grundlage für eigene Tests kann er hier heruntergeladen werden.
Und für die Auswertung kann man hier nachlesen.
Erstellt am Sonntag 16. November 2008
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Gestern hab ich erst über den krummen Rücken von schweren Lehrertaschen geschrieben und schon heute zahlt es sich aus, was man alles so in seiner Tasche herumträgt:
Gegen meinen Hustenreiz half ein Salbeibonbon und der Kursteilnehmerin, die sich geschnitten hatte, ein Heftpflaster. Die Frau von der Ausländerbehörde brauchte ein Taschentuch und dass die rote Kreide alle war – kein Problem, ein paar Notstücke hat man doch immer dabei.
Da fiel mir wieder eine Geschichte ein, die ich vor Jahren auf einer Studentenkonferenz in Dresden gehört hatte: “Die Tasche einer Dozentin” von Dorothea Spaniel. Ich wette, viele Lehrer/innen (wobei ich mir sicher bin, dass Frauen immer noch ein bißchen besser ausgerüstet sind) können das sehr gut nachempfinden.
Da steht sie, wie jeden Morgen. Wieviel Kilo wird sie heute wiegen? Ob sie den heutigen Tag überhaupt noch überleben wird? Oder wird der „Boden unter ihren Füßen“ durchbrechen? Kann dieses Buch noch hinein? Vielleicht sollte ich die Wasserflasche doch lieber in die Hand nehmen. Viele Fragen, aber keine Antwort?
Da steht sie, wie jeden Morgen – die gepackte Tasche und wartet. Sie ist aus Leder und passt damit nur selten zur Farbe der Kleidung ihrer Trägerin und noch seltener zum Make-up. Sie hat weder das Design einer schnittigen Laptop-Tasche noch lässt sie sich bequem als Rucksack auf dem Rücken tragen oder als Fahrradtasche festbinden.
Sage mir, welche Tasche du trägst und ich sage dir, wer du bist. Weiterlesen »
Erstellt am Mittwoch 12. November 2008
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Vor dem Problem stehen wohl alle Lehrer: Welches Lehrwerk nehme ich für meinen Unterricht? Welches ist vielleicht von der Institution vorgegeben? Welche sind als Klassensatz vorhanden? Wie teuer sind Lehrwerke für die jeweilige Niveaustufe? Mit welchen habe ich schon gearbeitet? Welche Bestandteile gehören dazu?

Irgendwie kommt man dann mehr oder weniger freiwillig zu seinem sog. kurstragenden Lehrwerk. Aber mal ehrlich: Welcher Lehrer ist denn mit einem Lehrwerk zufrieden? Welches Lehrwerk passt in Progression, Themenauswahl, Semantisierungstechniken und und und genau auf meinen Kurs?
Die logische Folge: Ich stelle mir selbst Zusatzmaterial zusammen. Weiterlesen »
Erstellt am Dienstag 11. November 2008
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