Grammatikdefizite der muttersprachlichen Lehrer

Zur Zeit habe ich einen Privatschüler aus der Oberstufe. Er spricht also wirklich schon sehr gut Deutsch, will sich aber noch weiter verbessern und findet keinen passenden Kurs mehr. Das ist eine echte Herausforderung, da wir bei den Konversationsübungen auf grammatikalische Phänomene (und Probleme ;) ) stoßen, bei denen auch ich mir unsicher bin. Und ein Lerner auf diesem Niveau lässt sich selbstverständlich nicht mehr mit dem Satz: “Das ist eben so.” abspeisen. Weiterlesen »

Erstellt am Mittwoch 10. Februar 2010
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Studium fertig – und was nun? Quarterlife crisis für DaFis

Quarterlife Crisis wird es neudeutsch genannt, das Loch, in das viele Studenten nach ihrem Abschluss erst einmal fallen. Ich wage zu behaupten, dass es für DaFis besonders schlimm ist, wenn sie das erste Mal einen ernsten Blick auf den Arbeitsmarkt werfen, der ihnen eine Existenzsicherung bieten soll.

Im Studium ist alles noch gut. Praktika für (lehrende) DaF-Studenten gibt es zuhauf, manche sogar gut bezahlt.
Nur dumm, dass man sich als Absolvent auf genau die gleichen Stellen (mit genau der gleichen Bezahlung) bewirbt. Aber leider sind die Lebenshaltungskosten mit der Exmatrikulation auch enorm gestiegen. Und die Ansprüche gleich mit, schließlich will man sich nun endlich auch ein Auto leisten und den nächsten Ostseeurlaub in einem Hotel einer Pension verbringen statt im Zelt. Wer also wird den Job kriegen? Der Student, der sich über ein Stundenhonorar von 15 € pro UE freut und die er in der Regel zu 100% behalten kann oder der Absolvent, der von diesem Geld nun auch Krankenversicherung, Rentenversicherung, Steuern usw. usf. bezahlen muss? Weiterlesen »

Erstellt am Freitag 16. Januar 2009
Unter: Arbeitsmarkt DaF | 1 Kommentar »